Augsburger Dom, Augsburg
Breite 48° 22' 22.440" (48.3729000000)
Länge 10° 53' 47.400" (10.8965000000)
Aus der Zeit des Barock stammt die Marienkapelle, die ursprünglich eine von vier Kapellen an den Seiten des Langhauses war. Von der barockisierten Innenausstattung des Doms ist wenig erhalten, er wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Stil der Neugotik umgestaltet. Auch der berühmte Weingartner Altar von der Hand Hans Holbeins des Älteren im Stil der Spätgotik wurde in dieser Zeit angeschafft. In den Altären sind bedeutende mittelalterliche Ölbilder und Skulpturen zu sehen.
Die Bronzegruppe der Kreuzigung mit den zwölf Aposteln von Josef Henselmann stammt aus dem Jahr 1962 und die alttestamentlichen Figuren aus dem Jahr 1985. Im Jahr 2001 erhielt der Dom ein neues Bronzeportal, das vorherige Portal stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist, neben anderen Kunstgegenständen, im nahegelegenen Diözesanmuseum zu besichtigen.
An der südlichen Mittelschiffswand sind fünf Glasgemälde der Propheten Jonas, Daniel, Hosea, David und Moses zu bewundern. Vermutlich waren einst weit mehr Darstellungen vorhanden. 75 Jahre nach der Augsburger Bombennacht wurde an der Konradsäule des Doms eine Gedenktafel angebracht.
Anfahrt:
Frauentorstraße 1
86152 Augsburg
Ort:
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